Über
iconCUTTER zerlegt Icon-Sheets in Einzel-Icons. Präzise, ohne Nacharbeit.
Viele Bildgeneratoren und Illustrationsprogramme liefern Icons als Bogen im Raster. iconCUTTER erkennt das Raster, zeigt jeden Schnitt vorher an und liefert Einzeldateien mit gleichmäßigem Rand und einheitlicher Größe.
Ein Werkzeug von bildungssprit für Lehrkräfte, Materialautorinnen und -autoren und alle, die Icon-Sets für Unterrichtsmaterial, H5P-Inhalte oder Präsentationen brauchen.
So funktioniert es
- Sheet auf die Matte legen. PNG, JPG oder WebP hineinziehen, einfügen oder auswählen. Bis zu 10 Dateien pro Durchgang, 16 MB je Datei.
- Raster prüfen. Die Schnittlinien werden automatisch gesetzt und auf der Vorschau gezeigt. Türkise Rahmen markieren den erkannten Inhalt, weiße den späteren Ausschnitt. Berührt ein Icon eine Linie, wird es rot markiert. Linien lassen sich ziehen, per Klick auf das Lineal setzen und per Doppelklick entfernen.
- Zuschneiden und herunterladen. Padding, Größe und Hintergrund einstellen, schneiden, einzeln oder als ZIP mit Manifest laden.
Vier Wege zum Raster
- Auto erkennt Spalten und Zeilen aus den Lücken; Vorgaben für Spalten und Zeilen sind möglich.
- Gleichmäßig teilt das Bild nach Spalten- und Zeilenzahl ohne Erkennung.
- Manuell arbeitet mit deinen Linien: ziehen, per Lineal setzen, per Doppelklick entfernen. Strg+Z macht rückgängig, Strg+Y wiederholt.
- Objekte braucht kein Raster: Jedes zusammenhängende Motiv wird einzeln gefunden, auch bei Collagen. Der Objektabstand legt fest, wie große Lücken noch zum selben Icon gehören.
Ein Raster lässt sich mit einem Klick auf alle geladenen Dateien übertragen oder für spätere Sheets desselben Generators merken. Auf der Matte zoomst du mit Strg und Mausrad, den Tasten Plus und Minus oder den Knöpfen unter der Vorschau; bei Vergrößerung verschiebt Ziehen den Ausschnitt.
Ausgabe
Padding in Pixeln oder in Prozent der Inhaltsgröße, drei Größenmodi, Zielgrößen bis 1024 px, Formate PNG, WebP (verlustfrei) und SVG mit eingebettetem PNG. Beim Freistellen bekommt die Kontur einen weichen Rand: Mischpixel werden teiltransparent und entmischt, ohne hellen Saum. Dateinamen folgen dem Präfix mit Nummer, mit Zeile und Spalte oder einer eigenen Namensliste, eine Zeile je Icon.
Als App installieren
iconCUTTER lässt sich im Browser installieren (Chrome und Edge: Symbol in der Adressleiste, Safari: „Zum Home-Bildschirm“). Nach einem Update auf dem Server erscheint in der installierten App ein Hinweis „Neue Version verfügbar“; erst der Klick auf „Jetzt aktualisieren“ lädt die neue Fassung. Die Oberfläche funktioniert offline, das Zuschneiden braucht eine Verbindung.
Bedienung mit der Tastatur
Alle Funktionen sind ohne Maus erreichbar. Die Reihenfolge mit der Tab-Taste folgt dem Bildschirm: Kopfzeile, Matte, Werkzeugleiste, Fußzeile.
- Bild auswählen: Die Matte mit Tab ansteuern und mit Enter oder Leertaste den Dateidialog öffnen. Alternativ ein Bild aus der Zwischenablage mit Strg+V einfügen.
- Raster und Ausgabe: Modus, Größe und Schalter sind normale Formularelemente. Pfeiltasten wechseln zwischen Auto, Gleichmäßig und Manuell sowie zwischen Inhalt, Quadrat und Einheitlich; Padding und Empfindlichkeit sind Schieberegler, die mit Pfeiltasten in Einzelschritten reagieren.
- Schnittlinien ohne Maus: Unter der Matte öffnet „Linien als Zahlen bearbeiten“ eine Liste aller Spalten- und Zeilenlinien als Zahlenfelder in Pixeln. Ein Wert ändern und Enter drücken verschiebt die Linie; der Knopf daneben entfernt sie; „Linie in der Mitte“ fügt eine neue hinzu. Die Vorschau wird sofort neu berechnet.
- Linien auf der Matte: Wer eine Linie mit der Maus oder per Tipp angefasst hat, kann sie mit den Pfeiltasten pixelgenau verschieben, mit Umschalt in 10-Pixel-Schritten, und mit Entf löschen.
- Zuschneiden: Der Knopf „Zuschneiden“ ist immer der letzte Punkt der Werkzeugleiste. Nach dem Schnitt springt der Fokus auf die Ergebnisüberschrift; jede Karte hat einen eigenen Download-Knopf, „ZIP herunterladen“ steht oben.
- Ko-fi und Dialoge: Escape schließt das Unterstützungsfenster, der Fokus kehrt zum Knopf zurück.
Screenreader bekommen Änderungen angesagt: den erkannten Rasterzustand, die Zusammenfassung unter „Zuschneiden“ und Fehlermeldungen. Warnungen stehen zusätzlich als Text in der Dateileiste und in der Ergebnisansicht, nie nur als Farbe. Reduzierte Bewegung aus den Systemeinstellungen wird beachtet.
Was mit deinen Bildern passiert
Hochgeladene Bilder werden nur für den Zuschnitt auf dem Server zwischengespeichert und spätestens nach 60 Minuten automatisch gelöscht. Es gibt keine Konten, kein Tracking und keine Weitergabe. Der Server steht in Deutschland. Details in der Datenschutzerklärung.
Technik
Python mit Flask und Pillow für den Zuschnitt, NumPy und SciPy für die Erkennung, Vanilla JavaScript für die Vorschau. Keine externen Skripte, Schriften werden selbst gehostet. Die verwendeten Bibliotheken und Schriften stehen unter Lizenzen.
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